Medizin

Der Katzenfloh - Ctenocephalides felis - als viraler Vektor

katzenflohVobis, Michael [Autor]

Flöhe sind als blutsaugende Ektoparasiten Überträger zahlreicher Pathogene. Die Möglichkeit zur Übertragung von Viren ist von der Stabilität bzw. Infektiosität des Virus im Floh abhängig. Da bisher keine detaillierten Daten zu einem solchen Sachverhalt vorliegen, wurde innerhalb dieser Arbeit das Potential des Katzenflohs Ctenocephalides felis als viraler Vektor in vitro und in vivo untersucht. Dazu wurden die Flöhe mit Hilfe eines künstlichen Fütterungssystems mit dem felinen Leukosevirus (FeLV) oder dem felinen Calicivirus (FCV) infiziert.

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FCoV - Coronavirus- Schleichendes Gift

Coronaviren kommen bei vielen Tierarten vor

Sie sind spezifisch d.h. sie sind nur für eine Tierart pathogen (Krankheitserregend). Zuständig für die Katze ist das Feline Coronavirus (FECV) ein Virus, dass in erster Linie den Darm besiedelt mit dem Kot infizierter Tiere ausgeschieden wird. Infiziert damit sind bei den freilaufenden Katzen ständig ca. 60% d.h. etwas weniger als 60% aller freilaufenden Katzen (das - etwas weniger - wird im Folgenden erklärt) scheiden frischen unternehmungslustigen und zu allem bereiten Virus aus denn während die einen die Infektion überwunden haben sind bereits Neuausscheider nachgerückt.
Im übrigen: Man geht davon aus, dass ungefähr 90% aller Katzenzuchten von dem Virus heimgesucht sind.

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HCM - die Erkrankung

Neues zum HCM-Gentest

Von der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München wurde eine Studie zu den beiden in Deutschland verfügbaren Gentests auf HCM bei Maine Coons durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, dass der Gentest nichts bringt. Die Studie ergab, dass Maine Coons mit HCM genauso häufig positiv im Gentest getestet werden, als Maine Coons ohne HCM. Deshalb lohnt sich die Investition in einen Gentest einfach nicht. Im Folgenden haben wir das Ergebnis der Studie abgedruckt, die am letzten Wochenende im Rahmen eines Vortrags auf einem Fachkongress für Tiermediziner in Giessen präsentiert wurde.

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Pilzinfektion

Eine Diagnose die eine Katastrophe für jeden Züchter darstellt - Microsporum Canis kommt heimlich still und leise. Er kann schon mehre Monate Ihr heimlicher Mitbewohner sein, bevor Sie seine Anwesenheit überhaut bemerken.
Oftmals ist ein neuer Wurf oder die Rückkehr nach einer Katzenausstellung oder gar der Einzug eines neuen Familienmitglieds auf vier Pfoten "Auslöser" für Microsporum Canis. Der sog. Katzenpilz schlägt zu, wenn das Immunsystem der Tiere aus dem Gleichgewicht gerät. Stress, Krankheit, Alter, Trächtigkeit – alles das kann das Immunsystem schwächen. Es ist müßig herausfinden zu wollen woher Microsporum Canis eigentlich kam.

Die Kombination zwischen der Umgebungsbehandlung mit Ozon und der Behandlung der Tiere mit den "richtigen" Medikamenten führt zuverlässig zum Erfolg.

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Giardien - die neue Seuche?

Zunächst einen  kleinen historischer Rückblick: 1970 wurden in dem damals führenden Parasitologiebuch für Veterinärmedizin unter dem Stichwort Giardien kurz und bündig vermerkt:

Vorkommen Nord und Südamerika. Aus Europa so hieß es damals,  liegen sonst nur wenige Berichte vor und speziell zur Katze: es wird von der Art Giardia  cati berichtet, gefunden in Nordamerika und Europa „Berichte über eine krankmachende Wirkung liegen nicht vor“.

Die Zeiten ändern sich.  Als blinde Passagiere aus den Mediteranen Ländern haben sich die Giardien auch bei uns ausgebreitet. Hier der Steckbrief des Parasiten Giardia duodenalis:Begeißelte Einzeller in Birnenform mit 2 Zellkernen. Invasionsfähige ( = ansteckende) Form sind Zysten die aus einem Doppelpack von Giardien in einer soliden Umhüllung bestehen, die sämtlichen Desinfektionsmittel wie auch Wind und Wetter lange Zeit trotzt.

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Gifte

Folgende Stoffe sind Gift für Katzen!

  • Alkohohl
  • Kosmetika
  • Aspirin
  • Ätherische Öle
  • Jodhaltinge Produkte
  • Rizinusöl
  • Mottenkugeln

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